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November – Die Zeit der Nebel

 

 

(Gedicht von: Hermann Hesse)

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein.
Kein Baum sieht den andern.
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war.
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern.
Jeder ist allein.

 

Der Spätherbst entführt uns in seine schleierhafte Magie:
Wenn der Weg verschleiert ist, fragen wir uns:
Wohin führt dieser Weg?
Was liegt auf diesem Weg?
Wer oder was behindert uns auf unserem Weg?
Geh’ hinaus in die Natur –
und spür’ den Schleiern des Herbstes nach!

 

 

 

 

 

 

 

 

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