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Wo die Glocken läuten - Buchvorstellung im Institut für pfälzische Geschichte

„Pfälzisches Glockenbuch“ von Bernhard Bonkhoff TitelSein „Pfälzisches Glockenbuch" stellt der protestantische Pfarrer und promovierte Historiker Bernhard Bonkhoff am Mittwoch, 1. April, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6, vor (Eintritt frei). Das Buch mit 360 Seiten und mehr als 200 Bildern ist im Verlag des Instituts für 24 Euro erschienen. Der Autor geht in seinem Vortrag besonders darauf ein, dass Glocken von 1861 bis 1938 auch in Kaiserslautern gegossen wurden. Nach der Amnestie für die 1848er Revolutionäre war der als „König von Frankenthal" in Abwesenheit zum Tod verurteilte Glockengießer Georg Hamm in die Pfalz zurückgekehrt und begründete in der Barbarossastadt eine moderne Glockengießerei. Sie entwickelte sich bald als leistungsfähiges Konkurrenzunternehmen zur Gießerei seines Bruders Andreas Hamm in Frankenthal. Über seinen Schwiegersohn Max Faber und den Glockengießer Karl Götzger kam die Lauterer Gießhütte schließlich 1884 an den Gießer Johann Georg Pfeifer aus Nürnberg, dessen Söhne Adolf, Christian und Georg den Betrieb bis 1938 weiterführten. Durch die Abnahmeaktionen im Ersten und im Zweiten Weltkrieg, 1917 und 1942, sind nur noch wenige komplette Geläute aus der Kaiserslauterer Gießhütte erhalten.

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