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Der Schatz von Lichtenstein

Lange Zeit später, als von den einst stolzen Burgen nur noch Ruinen übrig waren, ließen zwei Jungen ihre Ziegen nahe der Ruine Lichtenstein weiden. Gegen Abend riefen die Glocken der Nikolauskapelle zur Heimkehr, doch die beiden stattlichsten Ziegen waren nicht zu sehen. Ohne diese beiden Tiere konnten die beiden Brüder sich nicht nach Hause trauen. Sie begaben sich auf die Suche und einer der Jungen begegneten dabei an einer Felsspalte einer weißen Frau. Statt ihm seine Ziegen zurück zu geben, füllte sie seine Taschen, so dass sie ganz schwer wurden. 'Davon kannst Du Dir eine ganze Herde neuer Ziegen kaufen. Du darfst aber erst in Deine Taschen schauen, wenn Du zu Hause angelangt bist.' Der Junge erzählte seinem Bruder von der seltsamen Frau, der gleich neugierig in seines Bruders Taschen griff und nur Ziegenmist in den Händen hielt. Als die Jungen zu Hause angekommen waren, griff der Junge in seine Taschen und hielt plötzlich Gold in seinen Händen. Die weiße Frau soll noch heute die Schätze in ihrer Felsspalte hüten.

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