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| Rathaus Leistadt (Bad Dürkheim) |
| Autor: Agiro Verlag, Neustadt / Weinstr. |
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1215 übertrug der Marbacher Abt die Ortskirche an das leiningische Kloster Höningen bei Altleiningen. 1237 erhielten die Grafen von Leiningen das Dorf Leistadt zum Lehen. Die Zugehörigkeit zu den Leiningern währte bis 1797. Im Jahr 1816 kam die Pfalz zum Königreich Bayern. Als selbstverwaltete Gemeinde wurde Leistadt dem Kanton Dürkheim zugeordnet. 1946 gelangte die Pfalz ‒ und somit auch Leistadt ‒ zum neugeschaffenen Land Rheinland-Pfalz. Zwei Jahre später kam Leistadt zum Landkreis Neustadt, der 1969 aufgelöst wurde. Leistadt wurde zu diesem Zeitpunkt Stadtteil von Bad Dürkheim.
Die schönsten Rathäuser der Pfalz von Ruth Shell mit Texten von Dr. Johann-Martin Deinhard Von der Anmut kleiner Rathäuser in der Pfalz - aufgespürt und künstlerisch umgesetzt in Radierungen von Ruth Schell, mit begleitenden Texten von Dr. Johann-Martin Deinhard. Wahre Kleinode sind sie manchmal: die alten Rathäuser der Pfalz. Und genau darum geht es der in Bobenheim am Berg lebenden Künstlerin Ruth Schell: um die versteckte Schönheit, die verborgene Anmut der Rathäuser in kleinen Dörfern oder Städtchen in der Pfalz. Die besondere Atmosphäre der Rathäuser - von Altdorf über Haßloch, Diedesfeld oder Freinsheim bis Zweibrücken -, die Ruth Shell als Radierung im Miniaturformat künstlerisch eingefangen hat, wird durch dieses ausgefallene Büchlein wiedergegeben. Ergänzt werden die detailreichen Grafiken durch Texte von Denkmalpfleger Dr. Johann-Martin Deinhard, der die Geschichte und die baulichen Hintergründe der jeweiligen Rathäuser in lebendige Erinnerung bringt. |