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„Natur um uns“ in der Saarpfalz

SaarpfalzIm Rahmen des Schwerpunktes „Natur um uns“ der POLLICHIA-Kreisgruppe Kaiserslautern war für Juni 2008 eine Ganztages- Exkursion in das Bliestal eingeplant. Nachdem diese Veranstaltungsreihe nach einem Segment von POLLICHIAnern ausgerichtet ist, welche täglichen beruflichen Anforderungen enthoben sind, war Mittwoch, der 4. Juni 2008, dafür terminiert. Der Termin wurde gewählt, weil zu diesem Zeitpunkt mit der Hochblüte der Orchideen in dem Exkursionsgebiet und gleichzeitig einer Minderheit von Besuchern dort gerechnet werden kann. Wer die Aktionen von „Natur um uns“ im POLLICHIA-Kurier verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass neben der Naturbetrachtung kultur- und kunsthistorische Studien weitere gleichgewichtige Programmschwerpunkte bilden.

Abb. 1: Strichzeichnung der tausendjährigen Kirche St. Stefanus in Böckweiler mit drei charakteristischen Konchen um den Chorturm, von denen die mittlere als Apsis fungiert.Auch hier bietet das südliche Bliestal manches Außerordentliche. Seien es die gallo-römischen Siedlungsreste in Bliesbruck oder das keltische Fürstinnengrab in Reinheim. Die katholische Pfarrkirche dort verdient ebenfalls Beachtung. Doch bevor die Einzelbegebenheiten des Tages rezensiert werden, sei es erlaubt darauf hinzuweisen, dass es sich bei dem Exkursionsgebiet, mit Ausnahme des kurzen Abstechers nach Lothringen, um „bayerisch- pfälzisches Stammland“ handelt, welches durch den Vertrag von Versailles von der Rheinpfalz abgetrennt und dem „Saargebiet“ zugeschlagen wurde. Bei der mit Rückkehr des Saarlandes 1955 neu zu gliedernden Länderordnung der Bundesrepublik Deutschland wurde diese „Okkupation“ nicht revidiert. Immerhin hat die Saarländische Landesregierung in dem Landkreisnamen Saarpfalz (betrifft die Fläche der ehemals bayerischen Kreise Homburg und St. Ingbert) der Historie die Ehre gegeben. Wer also z.B. floristische Daten den Bliesgau bis zum 1.Weltkrieg betreffend sucht, tut gut daran, in der „Flora der Pfalz“ von F.W. SCHULTZ nachzulesen. Für wissenschaftshistorisch interessierte Geologen gilt sinngemäß GÜMBEL.C.W. (1854): „Geologische Verhältnisse der Pfalz“ oder ARNDT, REIS & SCHWAGER: „Übersicht der Mineralien und Gesteine der Rheinpfalz“ in den Geognostischen Jahresheften 1918/19.

Abb. 2: Beeindruckt lauschen POLLICHIAner den Ausführungen der Führerin im Orchideengebiet, Frau Elisabeth Hoffmann.Die Anreise des Gros der Teilnehmer erfolgte mit dem Omnibus. Einen kurzen Halt gab es für sie in Böckweiler (vermutlich schon ein keltisches Quellheiligtum, Kirche mit frühromanischen Anfängen) zur Besichtigung der in der Ortsmitte gelegenen Kirche St. Stefanus. Punkt zehn Uhr traf man sich am Eingang zu dem Orchideengebiet Gersheim mit der von der Gemeinde beauftragten Führerin. Die westlichen Hänge des Bliestales werden von den Stufen des Muschelkalkes gebildet. Durch die Fluss-Erosion sind die Schichten gut aufgeschlossen, wobei der Obere Muschelkalk (= Hauptmuschelkalk) als Deckgebirge besondere Erwähnung verdient. Dieser bildet die markante Landstufe in der gesamten Bliesgegend überhaupt. Bei Gersheim wurde in der Vergangenheit in den ca. 60 Meter mächtigen Lagen Kalkgestein abgebaut und über eine besondere stationäre Förderanlage ins Tal gebracht. Dabei kamen immer wieder gut konservierte Ammoniten der Gattung Ceratites u.a. Fossilien ans Tageslicht.


Abb. 3: Individuen des Brand-Knabenkrautes (Orchis ustulata) wurden einige gesehen. Die Aufnahme, die außergewöhnlich prächtig entwickelte Exemplare zeigt, entstand schon 1986 an der gleichen Stelle.Die potenziell-natürliche Bestockung der Oberhänge wäre ein Wald-Mosaik aus Perlgras- und Orchideen-Buchenwald. Letzterer ist an flachgründigen, steinigen Stellen mit hoch anstehenden C-Horizonten noch vorhanden. Ansonsten werden die Höhenrükken, wo keine Landwirtschaft möglich ist, von Forsten eingenommen, die teils aus standortsfremden Baumarten (Schwarzkiefern) bestehen. Ein Umstand, den es unter Biosphärenreservats-Aspekten dringend zu korrigieren gilt.

Abb. 4: Ophrys-Hybride (Ophrys apifera x O. holoserica). Hybriden von Orchideen können an Stellen, wo beide Elternarten auftreten und gleichzeitig blühen, immer wieder gefunden werden.Die Flächen auf den Unterhängen (Mittlerer Muschelkalk) mit von Gebüschen durchsetzten Wiesensalbei-Glatthaferwiesen sind zum Teil noch als zweischürige Mähwiesen genutzt. Die ärmeren Mesobrometen im oberen Hangbereich waren wohl einschürig, was ihre Anreicherung mit seltenen und heute geschützten Pflanzen und Tieren, hauptsächlich aber Orchideen bewirkt und gefördert hat. Ein Grund, diese Behandlung weiter fortzuführen. Der Umstand hat dem Bliesgau seinen besonderen Ruf in Naturschutzkreisen eingebracht. Eine Ausweisung als Biosphärenreservat durch die UNESCO ist davon eine logische Folge.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches war der Maximal-Aspekt der Orchideen-Flora, speziell bei den wiesenbewohnenden und im Gebiet häufigeren Arten (Orchis militaris, O. purpurea u.ä.) schon überschritten. Aber noch fanden wir etwa ein Dutzend andere Arten blühend vor. Die Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) dominierte das Bild. Alle konnten, unterlegt mit Kommentaren unserer Führerin, ausgiebig in Augenschein genommen werden. Dabei blieb noch Zeit genug, den Stimmen der Vögel zu lauschen oder den gaukelnden Flug von Schmetterlingen zu verfolgen. Der Skabiosenscheckenfalter (Euphydrias aurinia) ist übrigens zum „Wappentier“ des Bliesgau- Biosphärenreservates aufgestiegen.

Brand-Knabenkraut – eine pfälzische Art

Von den vorgefundenen Orchideen verdient es eine, besonders herausgestellt zu werden: Das Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata L.), welches sozusagen als eine „pfälzische Art“ gelten kann. Die Pflanze wird von dem in Hornbach (damals Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) lebenden Hieronymus Bock in seinem Kräuterbuch von 1539 erstmalig vorgestellt. In ihren Merkmalen kenntlich beschrieben und ab 1546 (2. Auflage des Werkes) auch abgebildet. Gefunden haben muss er sie sozusagen „vor der Haustüre“. Im Gegensatz zu Arten, denen er auf seinen Exkursionen irgendwo außerhalb begegnet ist, werden nämlich keine speziellen Fundortsangaben gemacht. Damit wurde das Brand- Knabenkraut schon literaturkundig, wenn auch sein heute gültiger wissenschaftlicher Name erst viel später durch Carolus Linnaeus festgelegt wurde. Textauszug nach H.BOCK gen. TRAGUS „Kreuterbuch“, 1577:

„Das dritt ist ein besondere Art / doch gewinnet es auch ein weychen runden stengel / Gilgen-(= Lilien-) bletter und runde Nüßlein /... / deren blümlein werden gantz drauschelecht / als gedrungene Treüblein / außwendig Castanienbraun / inwendig aberweiß / mit seer kleinen braunen düpffelein besprengt / solche wachsen im lettichten Grund auff bergen / und in wysen / fangen im Brachmonat an zu blüen.“


Solchermaßen von Erlebnissen und Informationen „geistig gefüttert“, blieb nur der leibliche Hunger. Diesen zu stillen, war das Restaurant Quirin in Gersheim ausersehen. Man hatte sich dort bei einem Vorbesuch sofort bereit gezeigt, eine größere Anzahl mit dem Bus anreisender Menschen Mitte in der Woche aufzunehmen und zu bewirten. Ein Service, welcher heute durchaus nicht mehr selbstverständlich ist und, wie man als Exkursionsleiter immer wieder feststellt, teilweise landstrichweit nicht mehr geboten wird. Die Speisen, ausgewählt in einer Preisskala von 8 bis 15 €, mundeten allen vortrefflich. Ein großes Dankeschön dem Wirt und seiner Familie!

Abb. 5: Gut erhaltener Ammonit (Ceratites nodosus), mit mehreren zusammen versetzt eingemauert in die Rückwand eines Brunnens an der Straße durch Niedergailbach.So in des Leibes Bedürfnissen gestärkt und durch anregendende Tischgespräche rekonvalesziert, ging es die wenigen Kilometer weiter nach Reinheim, das hart an der saarländisch-lothringischen Grenze liegt. In dessen Ortsbild fällt sofort der runde Turm der katholischen Kirche St. Markus auf. Bei nähern Besehen zeigen sich dessen romanische Stilmerkmale deutlich an den Fenstern im Obergeschoss. Das Kirchenschiff ist wesentlich jüngeren Datums und viel mehr von seiner Möblierung (Spätrokoko bis Frühklassizismus) her interessant. Diese stammt teilweise aus dem nahen Kloster Gräfintal (Kanzel, Beichtstühle). Die Kirchengemeinde hatte sie bei dessen Auflösung unter Napoleon als „Brennholz“ erstanden. Gelungen scheint mir auch die Taufkapelle im Untergeschoss des Rundturmes, mit dem durch drei Fialen gezierten gotischen Sakramentshäuschen und den modernen Glasfenstern in romanischen Leibungen.

Wie bei dem südlich liegenden, bereits französischen Bliesbruck (zu deutsch: Bliesbrükken) bei Erdschürfungs-Arbeiten gallorömische Siedlungsreste wieder zu Tage gefördert wurden, fand man bei Reinheim Bestat- tungen aus der Keltenzeit – vor etwas längerer Zeit schon das Grab einer „Keltenfürstin“, welches personell nicht zuzuordnen geht, aber mit Beigaben hervorragend ausgestattet wurde, und neuerdings erst das von zwei Kindern. Zu besichtigen ist das nachgebaute und mit Replikaten der Beigaben sehr gut konservatorisch dokumentierte Grab der Fürstin, das ohne weiteres neben das des Keltenfürsten von Eberdingen- Hochdorf in Schwaben gestellt werden kann. Die Originalfunde befinden sich im Museum des Saarlandes. Immerhin dokumentieren diese, dass die Wegeverbindungen in und aus dem Gebiet älter sind, als es die römerzeitlichen Ansiedlungen zunächst suggerieren.

Das heutige Siedlungsgebiet von Bliesbruck, dessen römischen Namen man nicht kennt - eine Analogie zu dem nördlich davon gelegenen Schwarzenacker - war in der Antike eine Ansiedlung von Gewerbetreibenden an einer Straße, die aus Südwesten von Brumath (Brucomagus) her die Zaberner Steige herauf (Steigungsstrecke daselbst noch vorhanden) und später dem Bliestal folgend nach Norden führte. Die Kessellage mit klimatischer Begünstigung in der Talweitung, die Ackerflächen bot, die Abschirmung der Westwinde durch die Muschelkalk-Stufen etc. bildeten für die Anlage von Siedlungen optimale Voraussetzungen.

Bei Einöd traf die besagte Straße auf eine in Richtung Ost-West führende, welche das Nordelsass bzw. südliche Terrain der heutigen Vorderpfalz mit Trier (Augusta Treverorum) und Metz (Divodurum) verband. Beide Fernstraßen hatten eine gesteigerte Bedeutung für den Salztransport in die römisch-zivilisatorischen Zentren entlang des Rheines. Der Handel mit Kochsalz war die Grundlage der Entstehung antiker Verkehrsnetze allgemein. Neben kleineren Salzquellen (etwa in der Gegend bei Bad Dürkheim) waren die Salzvorkommen in den Keuperlagen bei Marsal und Chateau Salins die wichtigsten Vorkommen. Dieuze (Dus) war Stapelort und Dreh- und Angelpunkt des Salzhandels.

Abb. 6: Einige Mittel- und Kleinbronzen, wie sie im 4. Jahrhundert für Tageseinkäufe in Gebrauch waren. Teilweise in Trier geprägt mit Bildnissen der Kaiser Constantin I., Constantius II. und Valentinian I. (d.i. 306 bis 375 n.Chr.).Die Gründung der gallorömischen Siedlung an der Blies wird von Historikern um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus festgelegt. Eine Blütezeit erlebte sie um die Mitte des 3. Jahrhunderts. Was von dem urbanen Gebilde heute ausgegraben ist, sind Viertel der Handwerker und Handeltreibenden sowie Teile des Ortszentrums mit Thermen und Tavernen. Bereiche also, in denen der tägliche Geldumlauf eine bedeutende Rolle spielte. Merkwürdiger Weise liest man in den Geschichtsbüchern wenig über monetäre Dinge. In Ausstellungen, auch solchen über den täglichen Bedarf, findet man kaum etwas über Preise und Leistungen. Römische Geldstücke werden meistens angeführt oder ausgestellt, wenn es darum geht, Datierungen abzusichern. Dazu werden die öfters gut erhaltenen Edelmetallmünzen präsentiert. In den Ruinen von Bliesbruck fand man gehäuft Bronze- und Kupfermünzen aus der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts nach Christus, woraus manche Historiker den Zeitpunkt einer Zerstörung und den beginnenden Niedergang der Ansiedlung ableiten. Was verdiente man also in etwa um das Jahr 300 nach Christus und was bekam man damals für sein Geld? Was für Geldsorten hatten die Leute von Bliesbruck für ihre täglichen Einkäufe, für Brot, Öl, Salz oder Honig im Beutel oder der Bügel-Geldkassette am Arm?

Lohn

Die Römer und das Geld Wissen über Geld, dessen Wert und Bedeutung zu bestimmten Zeiten im Römerreich kann man sich in Münzsammler- Kreisen holen. Hierin hat sich Queidersbach in den letzten Jahren eine gewisse Position gesichert, indem dort jährlich im Spätherbst eine von weit herum besuchte Tagung von beachtlichem Niveau, zu Themen Antiker Numismatik abgehalten wird. Stückelung der Währung im Patriziat (Prinzip 1:2:2, festgelegt unter Augustus). 1 Denar (Silber) = 2 Quinare (Silber) oder 4 Sesterzen (Messing, Bronze), 1 Sesterz = 2 Dupondien (Messing, Bronze) oder 4 Asse (Kupfer), 1 As = 2 Semis oder 4 Quadrans (Kupfer- Legierungen, sog. Kleinbronzen). Unter Diokletian wurden Sesterzen abgeschafft und durch Follis (leichtere Silbersud- Münzen) ersetzt. Die römische Geldgeschichte stellt sich als eine Kette inflationärer Situationen dar, was immer wieder Währungsreformen (mit stetigen Münzverschlecherungen) notwendig machte. Unter Augustus betrug der Tageslohn eines Legionärs oder qualifizierten Handwerkers etwa 1 Denar.

 

Abb. 7: Rekonstruktions-Studie der Bebauung von Gewerbevierteln in römischen Siedlungen. Sogenannte Streifenhäuser, teilweise unterkellert, giebelseitig zur Straße stehend, mit Verkaufsläden unter dem Dach eines Säulenganges. Auf der Rückseite Gärten mit Wasserschächten. So auch in Bliesbruck. Aus Geiger, M., G. Preuß & K.-H. Rothenberger (Hrsg.): Der Rhein und die Pfälzische Rheinebene.Hinter den gut konservierten Fragmenten der Fundamente gegen die Blies zu hat man in Anlehnung an dort vermutete ehemalige Hausgärten Beete angelegt, in welchen alte Getreidesorten wie Einkorn (Triticum monococcum) oder Emmer (T. dicoccum ) und Gewürzpflanzen gezogen und gezeigt werden, die in der Antike Grundlage der Ernährung, wie in täglichem Gebrauch bei der Speisezubereitung waren, darunter manches, was auch heute noch von Hausfrauen und Kräuterweiblein geschätzt wird. Die Wetterlage in diesem Jahr hat es allerdings nicht gestattet, dass alle Pflanzen gut entwickelt waren. Annuelle Arten zeigten z.T. gravierende Ausfälle. So waren es vor allem die mehrjährigen und teilverholzten Gewürzstauden wie Weinraute, Majoran oder Bohnenkraut; Beifuß- und Salbeiarten etc., die blühend angetroffen wurden und damit die Aufmerksamkeit der Kräuterkundigen auf sich zogen. Botanik am Anfang und Botanik am Ende rahmten einen durch vielerlei und ganz unterschiedliche kultur- und kunstgeschichtliche Eindrücke abwechslungsreich gestalteten Tag, in welchem Bedingtheiten und Zusammenwirken von naturgegebenen Voraussetzungen und menschlichem Schaffen, von der Antike bis zur Gegenwart, den Teilnehmern illustrativ nahe gebracht werden konnten. Cicerones bei der Veranstaltung waren Herr Rolf Altherr, Trippstadt, und der Verfasser.

Danksagungen und Erinnerung

Mein Dank gilt postum dem Lehrer, Anthroposophen und Erdkundigen Heinz Bachert aus Pirmasens, der mir in jungen Jahren Landschaft, Geologie und Pflanzenwelt des Bliesgaues nahe gebracht hat.

Ein weiterer postumer Dank ist Herrn Viktor Cervi, Gersheim, abzustatten, dem das Verdienst zukommt, die prächtigen Orchideen- Vorkommen in der Umgebung seines Heimatortes in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt zu haben und der unter Inkaufnahme selbst persönlicher Anfeindungen stets für ihren Erhalt eingetreten ist. Er hätte einen ehrenden Gedenkstein in „seinem Gebiet“ verdient.

Hans D. Zehfuß, Pirmasens
(Fotos: H. D. Zehfuß)

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