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Unsere Empfehlungen

Pollicia Exkursionen

PollichiaDie Pollichia, der Verein für Naturforschung und Landespflege, stellt Ihnen die schönsten Exkursionen auf heimat-pfalz.de vor. Die ausführlichen Berichte regen zum Entdecken und Nachwandern an. Erleben  Sie die Fauna und Flora bekannter pfälzischer Naturräume ganz intensiv. Nähere Informationen sowie weiterführende Literatur erhalten Sie direkt auf der Homepage der Pollichia: www.pollichia.de

 

 

 

Magere Wiesen im Südlichen Pfälzerwald und Halbtrockenrasen auf der Kleinen Kalmit

Im folgenden Bericht über die Frühjahrsexkursion der POLLICHIA am 17. Mai 2009 werden neben wenigen faunistischen Mitteilungen vor allem bedeutende Pflanzenfunde genannt. Auch auf vegetationskundliche Zusammenhänge wird verwiesen. Der erste Haltepunkt der Exkursion führte uns auf magere Wiesen nahe Hinterweidenthal, ein Bereich, der in den Flurkarten als „Die Heide“ eingetragen ist.Wolfgang Sander von der Unteren Naturschutzbehörde und Jürgen Walter, Biotopbetreuer im Landkreis Südwestpfalz, informierten die Teilnehmer über die Nutzungsgeschichte dieser sehr idyllisch von Wald umgebenen, ebenen und ausgedehnten Wiesen. Wie in anderen Regionen des Wasgaus (des südlichen Pfälzerwaldes) wurden die schmalen Flurstücke, auf denen wir heute Grünland vorfinden, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ackerbaulich genutzt.

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Herbstexkursion der POLLICHIA am 13. September 2009

Im östlichen Umland des Donnersberges.

Teil 1
Für die Herbstexkursion am 2.Septembersonntag hatte der neue Vizepräsident Dr. Geiger den Donnersberg und sein östliches Umland sowie die Stadt Kirchheimbolanden ausgesucht. Erster Schwerpunkt dabei waren Geologie, Bergbau und Gesteine, erste rBesichtigungspunkt der Steinbruch Dachsberg bei Göllheim, wo die Fa. Dyckerhoff über lange Jahre Tertiärkalk für die Zementherstellung abbaute. Inzwischen ist der Abbau eingestellt, und der zurückgelassene Steinbruch soll als Fenster in die Geologie touristisch erschlossen werden.

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„Natur um uns“ in der Saarpfalz

SaarpfalzIm Rahmen des Schwerpunktes „Natur um uns“ der POLLICHIA-Kreisgruppe Kaiserslautern war für Juni 2008 eine Ganztages- Exkursion in das Bliestal eingeplant. Nachdem diese Veranstaltungsreihe nach einem Segment von POLLICHIAnern ausgerichtet ist, welche täglichen beruflichen Anforderungen enthoben sind, war Mittwoch, der 4. Juni 2008, dafür terminiert. Der Termin wurde gewählt, weil zu diesem Zeitpunkt mit der Hochblüte der Orchideen in dem Exkursionsgebiet und gleichzeitig einer Minderheit von Besuchern dort gerechnet werden kann. Wer die Aktionen von „Natur um uns“ im POLLICHIA-Kurier verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass neben der Naturbetrachtung kultur- und kunsthistorische Studien weitere gleichgewichtige Programmschwerpunkte bilden.

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Grünstadt: Exkursion zum Drachenfels

Wanderung zum DrachenfelsenZweite „Oskar-Sommer-Gedächtniswanderung“ der POLLICHIA

Am 13. Oktober 2007 führte die POLLICHIA-Kreisgruppe Grünstadt erfolgreich ihre zweite „Oskar-Sommer-Gedächtniswanderung“ durch. Als Vorsitzender Klaus Graber anlässlich der ersten am 7. Oktober 2006 verkündet hatte, künftig werde alljährlich eine solche Tour angeboten, war dies nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Vereins mit großem Anklang aufgenommen worden.


Von der Konzeption her geht es dabei keineswegs darum, sich in Nostalgie zu ergehen – so etwas wäre kaum im Sinne Oskar Sommers! Schon bei der Öffentlichkeitsarbeit zur Vorjahreswanderung ist aufgefallen, dass den Pressevertretern der Name des Gründers unserer Kreisgruppe längst nicht mehr in dem Maße präsent ist, wie das auf Grund seiner Leistungen für Natur und Landschaft eigentlich zu erwarten wäre – ein Grund mehr für die Notwendigkeit einer solchen Exkursion!


35 Jahre lang hat Oskar Sommer auf mitmenschlich-warmherzige Weise die Geschicke „seiner“ Kreisgruppe geleitet. Jedem Menschen, der wenigstens ein einziges Mal dabei sein konnte, sind von schier zahllosen ehrenamtlichen Umwelt-Bemühungen dieses Mannes die botanischen Arbeiten, Lehrexkursionen und Vorträge in Erinnerung geblieben. Seine einmalige Art, Menschen den Naturschutzgedanken näher zu bringen, sollte nach Auffassung Klaus Grabers im kollektiven Gedächtnis der Pfälzer bleiben.

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Die Exkursion der POLLICHIA-Kreisgruppe Kusel zum Geißweiher

Karte Die Exkursion der POLLICHIA-Kreisgruppe Kusel zum GeißweiherZu den vielen guten Gründen für eine POLLICHIA-Mitgliedschaft zählt die Möglichkeit, an unseren Exkursionen teilzunehmen, ganz gleich, von welcher Orts- oder Kreisgruppe sie jeweils ausgerichtet werden. Dort geben Gebietskenner Informationen aus erster Hand, die entweder weit durch die Literatur gestreut oder überhaupt nicht veröffentlicht sind. Eine jener pfälzischen Gegenden, zu denen die landeskundliche Literatur einen bedauerlich geringen Umfang aufweist, ist die Westpfälzische Moorniederung, allgemein auch als „Landstuhler Bruch“ bezeichnet.

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Exkursion in die Mehlinger Heide: Natur und Naturschutz

Mehlinger Heide

Das Wetter meint es gut mit uns: Ein herrlicher, nicht zu warmer Sommernachmittag trägt mit dazu bei, dass sich über 40 (!) „heideinteressierte“ POLLICHIAner aus der ganzen Pfalz in Mehlingen einfinden. Am neuen „Haupteingang“ von Otto Schmidt empfangen, berichtet dieser zu Beginn seiner Ausführungen von einer (fast!) verhängnisvollen „Panne“.

Bei einer POLLICHIA-Exkursion 2002 hatte man etwa 10 Pflanzen des seit vielen Jahrzehnten in der Pfalz verschollenen Wiesen-Leinblatts (Thesium pyrenaicum) festgestellt (z. Zt. wieder unauffindbar, aber vielleicht nur übersehen!) und inzwischen konnte man auch das bei uns überaus seltene Alpen-Leinblatt (Thesium alpinum) nachweisen.  

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Durch die Hexenklamm und über den Weihertalkopf im Zweibrücker Hügelland

Hexenklamm im Zweibrücker Hügelland

Am Eingang zur Hexenklamm vom Sportplatz Gersbach kommend, führte Hans Dieter Zehfuß die Exkursionsteilnehmer an eine Mardelle am Waldrand. Mardellen sind trichterförmige wasserführende Vertiefungen, die mehr oder minder regelmäßig im Bereich des unteren Muschelkalks in der Südwestpfalz vorkommen. Ihre Entstehung ist nicht abschließend geklärt: So werden sie in der geologischen Literatur vor allem als Erdfalltrichter interpretiert, die durch lokale Verkarstungen im untersten Muschelkalk entstanden sind, sie könnten aber auch durch Abgrabungen des lehmigen Bodens im Zuge des Ackerbaus entstanden sein.

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