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Unsere Empfehlungen

„Meine Zeit steht in deinen Händen“ (EKG 644) - Von der Alsenbrücker Turmuhr

Die Alsenbrücker Kirche noch mit dem Zifferblatt am DachreiterEin technisches Meisterwerk, das normalerweise nur nach einem mühsamen Aufstieg in den Kirchturm zu bewundern ist – sofern überhaupt noch vorhanden – ist die Turmuhr. Knut Deutschle schwärmt in seinem Turmuhrenbuch[1]: „Es gibt wohl kaum eine Maschine, von der so viel verlangt wurde, wie von der Turmuhr. 156 mal am Tag musste sie den schweren Hammer anheben. Ununterbrochen Tage, Monate, Jahre, ja Jahrhunderte, arbeitete diese Maschine; dies in ungeheizten, im Winter feuchten und sehr kalten Türmen, und das alles genügte nicht. Man forderte zudem noch Präzision – Genauigkeit, um den Menschen einer Stadt oder eines Dorfes die Zeit und damit Lebens- und Arbeitsrhythmus zu geben. Ohne Turmuhr war eine funktionierende Gemeinschaft im 18. und 19. Jahrhundert kaum möglich. Diese Aufgabe – das gemeinschaftliche Zusammenleben der Menschen zu regeln – hat die Turmuhr gehabt.“

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„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes“ (Röm. 10,17)

Kanzel in der Protestantischen Kirche in AlsenzEine Kanzel war bereits in vorreformatorischer Zeit in vielen Gotteshäusern vorhanden. Doch erst in der Reformation rückte die Kanzel in den Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Kirche. Um seine Zuhörer besser erreichen zu können, benötigte der Prediger einen erhöhten Standpunkt. So ist es kein Wunder, dass etwa seit 1500 in vielen Kirchen neue Kanzeln angeschafft und oft entsprechend aufwendig gestaltet wurden.

 

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Der Löwe als Hüter des Hauses

Der Löwe als Hüter des HausesAls sich in der Romanik die Tierplastik in großer Mannigfaltigkeit und Vielfalt entwickelte, kam dem Löwen bald eine ganz besondere Rolle zu. Entwickelte er sich doch zur stärksten und symbolkräftigsten Darstellung in der romanischen Kunst.

Die Löwendarstellungen bevölkerten zunächst die Fassaden, Friese, Tympana, Bogenläufe und Kapitelle der romanischen Klöster und Kirchenbauten. Bald kamen aber auch Profanbauten und Wohnhäuser hinzu.

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Eine ganz besondere Art der Volksfrömmigkeit - Hausfiguren

Maria mit RosenWer aufmerksam in unseren Ortschaften unterwegs ist, dem wird an manchen alten Häusern eine Hausfigur oder eine Wandnische in der Nähe der Haustür oder an der Schauseite auffallen.

Der Brauch, das Haus mit einer religiösen Figur zu zieren, stammt wohl aus dem Mittelalter. Verheerende Kriege, Seuchen, Hungersnöte und die Willkür der Obrigkeit veranlassten die Menschen Haus und Hof unter den besonderen Schutz des Himmels zu stellen. Während das uralte Bestreben Hab und Gut zu schützen, war auch das „ex voto", das Einlösen eines Gelübdes, zum Dank für erhörte Gebete Anlaß für den Hausbesitzer, sakrale Figuren sichtbar am Haus anzubringen[1].

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Langmeiler Haustüren

Langmeiler HaustürenDie Haustür ist das i-Tüpfelchen für das Aussehen eines Hauses und stellt letztendlich das Entree eines Hauses dar. Daher wurde ihr schon seit alters her eine entsprechende Bedeutung zugemessen und viel Wert auf ihre Gestaltung gelegt. Die Bedeutung der Pforte kommt auch in vielen überlieferten Bräuchen zum Ausdruck. So glaubte man, dass die Türschwelle die Zukunft voraussagen konnte. Wer dort „verkehrt", nämlich mit dem linken Fuß auftrat, wer strauchelte, stolperte oder sogar auf die Schwelle fiel, der sollte lieber umkehren, denn Böses stand ihm bevor. Man hütete sich bei festlichen Anlässen, beim Einzug ins neue Haus, ebenso wie bei der Hochzeit oder der Kindstaufe, auf die Schwelle zu treten. Der Bräutigam musste mit der Braut auf den Armen, einen großen Schritt über die Türschwelle machen. War jemand gestorben, so durfte der Sarg nicht auf der Türschwelle abgestellt werden (1).

 

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„... und eine Wolke nahm ihn vor ihren Augen weg“ - Heilig-Geist-Löcher in gotischen Kirchen

Heilig Geist LochWer in gotischen Kirchen nach oben schaut und sich von den mehr oder weniger kompliziert verlaufenden Gewölberippen und den oft prachtvoll gearbeiteten Schlußsteinen verzaubern läßt, wird sich vielleicht fragen, was das für eine Öffnung ist, die anstelle eines Schlußsteines gelegentlich noch zu finden ist. Diese Öffnung – heute oftmals zugelegt oder umgestaltet – hatte früher zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten eine ganz besondere liturgische Funktion. Während es der mittelalterlichen Kirche recht einfach war an den großen Festen, wie Weihnachten und Ostern die Bedeutung entsprechend bildlich darzustellen, traf dies für Christi Himmelfahrt und Pfingsten nicht unbedingt zu.

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Die Inschriften der protestantischen Kirche in Steinbach

Kirche in Steinbach Die in den Jahren 1450 bis 1452 erbauten Kirche in Steinbach haben sich insgesamt drei Inschriftentafeln erhalten. Bereits außen finden wir die erste Inschrift über dem Südportal. Der Impergaufsatz gibt uns Auskunft über die Erbauer und Stifter:

ANNO DOMINI MCCCCL SUB FIDELISSIMO PAPA NICOLAO V INCHOATA

EST HAEC STRUCTURA PER RELIGIOSUM DOMINUM JOHANNUM ABBATEM MONASTERIIET FAMOSOS VIROS SIGFRIDUM ET JOHANNEM DE SUPERIORI LAPIDE ARMIGEROS QUI SIGFRIDUS IMMAGINEM BEATAE VIRGINIS MARIAE DIVINO INSTINCTO HUC TRANSMISIT. TUM ANNO 1452 CONSECRATUS EST CHORS CUM SACRISTIA IN FESTO VISITATIONIS VIRGINIS MARIAE (MEDIANTIBUS PRIORUM FIDELIUM ELEMOSINIS (1)

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„Ich will dir den Schlüssel des Himmelreiches geben“ (Mt. 16,19)

 „So wird uns deutlich, dass die Tür zur Begegnung mit Gott mit der Himmelstür in engste Verbindung zu bringen ist“ (2).

Wer durch das Portal einer Kirche tritt, lässt die Welt draußen und tritt in den Bereich des Sakralen und Geweihten ein. Ein sehr schönes Beispiel für die besondere Bedeutung des Portals und dessen Gestaltung ist an der protestantischen Kirche in Albisheim zu finden. Dort thront Petrus als Schlußstein über dem Westportal. Als Schutzpatron von Dorf und Kirche wurde er 1792 aus der mittelalterlichen Kirche in das neu erbaute Gotteshaus übernommen. 

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Die barocke Emporenmalerei in Sippersfeld

SippersfeldZur Geschichte der Kirche

Bereits vor 1296 wurde in Sippersfeld eine gotische Kirchenanlage errichtet. Laut einer Urkunde vom 22. Dezember 1296 schenkte Gisela, die Witwe von Philipp II. von Falkenstein, das von ihr beanspruchte Patronatsrecht an der Kirche in Sippersfeld und die damit verbundene Zahlung des Zehnten an das Kloster Otterberg. Diese gotische Kirche wurde 1768 zur barocken Kirche umgebaut. Wie aus entsprechenden Baubefunden zu erkennen ist, wurde jene alte Kirche in der Länge, Breite und Höhe erweitert, so daß man praktisch von einem Neubau des Gotteshauses sprechen muß. Einzig der mächtige Turm ist von der gotischen Anlage erhalten geblieben.

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Letzte Erinnerung an das Kloster St. Jakob auf dem Donnersberg – Die Sakramentsnische

Sakramentsnische im „Waldhaus“

Mit zur Ausstattung unserer mittelalterlichen Kirchen gehörte der Wandtabernakel oder Sakramentsnische, aus der sich später das Sakramentshäuschen entwickelte. Ein heute oft wenig beachtetes Kleinod der kirchlichen Baukunst.Gegen Ende des 11. Jahrhunderts wurde es üblich, die bei der Messe übriggebliebenen Hostien, die man nicht für die Kranken benötigte, aufzubewahren, um sie in einem späteren Gottesdienst den Kommunikanten zu reichen.  

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Ein verschwiegener Brückenheiliger – St. Nepomuk

In der Kirchstraße Im WeilergäßchenNach der Heiligsprechung des Johann von Nepomuk im Jahre 1729 entstanden in den deutschsprachigen, katholischen Gebieten unzählige Bildwerke, die vor allem auf Brücken Aufstellung fanden, so daß er bald als Brückenheiliger galt. Vorbild für die vielen Statuen war das 1683 auf der Prager Karlsbrücke errichtete Standbild. Sie waren so zahlreich, dass sie sogar unseren Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe zu einem Gedicht inspirierten:

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Erinnerungen an die alte Alsenzbrücke in Langmeil

Die alte Brücke kurz vor ihrem Abriß

Die alte Ost-West-Straße, die von Metz kommend dem Rhein zustrebt, wurde in den Jahren 1807 bis 1811 von Napoleon zur „Kaiserstraße“ ausgebaut. Vorrangig dürften für Napoleon damals militärische Erwägungen für den Ausbau zur „Straße 1. Klasse“ den Ausschlag gegeben haben.
Im Zuge dieses Ausbaues entstanden auf der 125 km langen Strecke der Kaiserstraße 12 große und 58 kleine Brücken und Durchlässe. Eine der größeren Brücken war die alte Alsenzbrücke in Langmeil.

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Der Rüssinger Taufstein

Der alte Rüssinger Taufstein in der Karthäuser Kapelle in NürnbergIm Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg steht der spätgotische Taufstein aus der Rüssinger Kirche. Dieses bemerkenswerte Stück hat ein ähnliches Schicksal erlitten, wie viele andere in unseren pfälzischen Kirchen auch. Er hat, im Gegensatz zu vielen Taufsteinen in den großen pfälzischen Territorien Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken, den verordneten Kahlschlag überstanden (1). Aber durch die Änderungen in der Taufliturgie im 18. Jahrhundert, als die Haustaufe immer mehr in Mode kam, wurde der Taufstein in der Kirche allmählich überflüssig. Spätestens bei der barocken Umgestaltung der Rüssinger Kirche 1770 kam er aus dem Gotteshaus.  

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Geheimnisvoller Schacht in der Biedesheimer Kirche

Das Sacrarium liegt unter dem Mittelgang des Kirchensaales und ist mit Holzdielen abgedeckt. Am Boden des Schachtes ist eine elektrische Beleuchtung angebracht, die es interessierten Kirchenbesuchern ermöglicht in eine rund 1200jährige Geschichte der Kirche zu blicken.Überreste einer Taufanlage - Die von außen so unscheinbare Kirche in Biedesheim birgt in ihrem Inneren eine in der Pfalz einzigartige Kostbarkeit. Während den Renovierungsarbeiten 1965/66 wurde bei der Entfernung des alten Bodenbelages mitten in der Kirche eine brunnenartige Anlage entdeckt. Es handelt sich um einen Rundschacht von 20 cm Mauerstärke, einem Innendurchmesser von 55 cm und einer Tiefe von etwa 67 cm. Um die Oberkante des Schachtes war ursprünglich ein zweistufiger Steinring von 2 m Durchmesser aus rundbehauenen Sandsteinen gelegt.  

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Wetzrillen – Kratzspuren des Teufels an der Sippersfelder Kirche

wetzrillen_kl.gifFür die meisten Besucher fast unscheinbar befinden sich am Südportal des Turmes der protestantischen Kirche in Sippersfeld einige Wetzrillen. Fünf ca. 10 bis 17 cm lange und 1 cm tiefe Rillen sind noch gut erkennbar. Über ihren Ursprung gibt es allerlei Spekulation und Aberglaube. Mangels einer eindeutigen Erklärung über ihre Entstehung und Bedeutung nennt der Volksmund sie auch „Teufelskrallen“. Man erzählt sich hierzu, dass der Teufel aus Wut über den Kirchenbau als Haus Gottes an dem Gebäude seine Wut ausgelassen und mit seinen Krallen daran herumgekratzt habe.

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Josua und Kaleb – Die Kundschafter des Weines

josua_kaleb_1_kl.gifDie Darstellung einer biblischen Episode, die vielfach im Zusammenhang mit dem Weinbau und Weinhandel gebraucht wird, findet sich als Steinrelief gleich an zwei Häusern in Rockenhausen: Die Kundschafter Josua und Kaleb tragen aus dem Gelobten Land eine riesige Weintraube heim.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung, die der Weinbau für Rockenhausen hatte, dürften diese Reliefs auch Ausdruck der damaligen Volksfrömmigkeit gewesen sein.

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Der Alsenbrücker Rundaltar

Einzigartig in der pfälzischen Landeskirche

In der Alsenbrücker Kirche steht der einzige Rundaltar in der pfälzischen Landeskirche. Er besitzt zudem eine weitere Besonderheit: Er ist von einer Balustrade, einem sogenannten „Gärtchen“ oder „Speisgitter“ umschlossen.

rundaltar.gifDer Altar hat einen rechteckigen Unterbau (stipes), der als Schrank mit zwei Türen an seiner Rückseite versehen ist. Er diente ursprünglich zur Aufnahme des Abendmahlgerätes. Seine Abmessungen sind 60 cm Tiefe und 95 cm Breite. Die aufgelegte runde Altarplatte (mensa) weist einem Durchmesser von 110 cm auf. Die Balustrade ist 80 cm hoch und mit einem 9 cm breiten Handlauf versehen. Vor und hinter dem Altar sind zwei ca. 70 cm breite Türchen angebracht. Ursprünglich wurden diese Türchen nur bei den Sakramentsgottesdiensten geöffnet. Als Unterbau ist ein rundes Holzpodest von 210 cm vorhanden, das den Altar vom übrigen Kirchenraum abhebt. 

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Ein Totenschild in der Oberndorfer Kirche

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In der Oberndorfer Kirche hat sich eine ganz besonders seltene Kostbarkeit erhalten: Der Totenschild des Emmerich X., dem letzten Randecker.
Das hölzerne Totenschild ist ca. 40 x 65 cm groß. In gotischen Minuskeln ist oben zu lesen:
„Anno Domini 1521 auf Mittwoch nach dem Pfingstfest ist verschieden der edle Herr Emmerich von Randeck der jüngste des Geschlechts, dem Gott gnädig seye.“
Darunter sind die drei roten Lilien und die rote Querbinde aufgeleimt.  

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Glaubensbekenntnis auf Glas in Winnweiler

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Mit dem feierlichen Einweihungs-gottesdienst der neu erbauten katholischen Kirche in Winnweiler am 26. November 1913 wurde offiziell das Simultanverhältnis beendet. Die Protestanten hatten von nun an die alte Kirche in alleinigem Eigentum und begannen mit einer gründlichen Innenrenovierung, deren Höhepunkt der Einbau von neuen Fenstern mit Glasmalereien werden sollte.
Im März 1914 wurde bereits der Vertrag mit der Kunstanstalt Aloys Röder in Kaiserslautern geschlossen:
„Zwischen der Evgl. Kirchengemeinde Winnweiler & der Kunstanstalt A. Roeder, K´lautern wurde folgendes abgeschlossen: Der Firma A. Roeder wurde heute die Lieferung der neuen Fenster für die hiesige Kirche zu nachstehenden Preisen übertragen.

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Steinkreuze als Zeugnis des Glaubens in Winnweiler

CHRISTUS VINCIT REGNAT IMPERAT
Steinkreuze als Zeugnis des Glaubens in Winnweiler


steinkreuze_win_1_kl.gifReligiöse Flurdenkmale sind auffällige Kleindenkmale unserer Heimat. Sie sind zwar bei uns bei weitem nicht so häufig anzutreffen, wie im „Madonnenländle“ in Baden-Württemberg oder in Bayern.  Trotzdem finden sie sich auch bei uns. Und in Winnweiler sind gleich fünf Stück zu finden. Die Steinkreuze stehen nicht zufällig an ihren Standorten. Sie wurden ganz bewusst an Orten aufgestellt, an denen möglichst viele Menschen vorbei kamen. Sie wurden aus ganz verschiedenen Anlässen errichtet und haben alle eine eigene und spannende Geschichte zu erzählen.

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In der Bubenheimer Kirche – Die älteste Abbildung eines pfälzischen Pfarrers

BubenheimSchon beim Betreten wird man regelrecht gefangen genommen von der Ausstrahlung dieses frühromanischen Gotteshauses. Sehr gut erkennbar ist der romanische Raumgedanke: Schmaler Saal, eingezogener, rechteckiger Chor mit abschließender halbrunder Apsis. Bei der Renovierung 1961/62 wurden die zwischenzeitlich vorgenommenen baulichen Veränderungen der Gotik und des Barocks wieder rückgängig gemacht.

Am linken Pfeiler zwischen Chor und Apsis befindet sich die über 800 Jahre alte außergewöhnliche Inschrift, die sich auf die Errichtung der jetzigen Kirche bezieht. Darunter ist die eingeritzte, ca. 80 cm hohe Gestalt des Erbauers im priesterlichen Gewand, beide Hände in Opfergestus vor der Brust ausgestreckt zu sehen. Über seinen Händen befindet sich eine 14 x 22 cm große rechteckige Vertiefung.

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