Jockgrim
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- Geschrieben von Heimat-Pfalz
Jockgrim gehörte zu den "Königsdörfern" am Rande des Bienwaldes, die 1265 an das Hochstift Speyer fielen. Unter Kaiser Karl IV. erhielt der Ort im 14. Jahrhundert zweitweise Stadtrechte.
Im 19. / 20. Jahrhundert war Jockgrim Standort der Falzziegelwerke Carl Ludowici, dem europäischen Marktführer auf diesem Gebiet. Seine Erzeugnisse sind heute noch in der halben Welt zu sehen. Zahlreiche Dächer sind in Jockgrim und Umgebung mit den qualitativ hochwertigen Ludowici-Ziegeln gedeckt. Sie bewahren Jockgrims kulturelle Tradition als Zieglerdorf auf unverwechselbare Art und Weise.
Wer die Atmosphäre von historischen Orten mit kleinen verwinkelten Gassen und schmucken Fachwerkhäusern mag liebt das Jockgrimer Hinterstädtel. Seine idyllische Lage auf dem Rheinhochufer und der schöne Ausblick von der ehemaligen Stadtmauer ins Tiefgestade haben seit jeher Künstler angezogen. Auf den Spuren der Heimatdichterin Lina Sommer oder des Malers Albert Haueisen lassen sich Bürger und Besucher von Jockgrim verzaubern.
Jockgrim hat rund 7.000 Einwohner und ist Sitz der Verbandsgemeinde. Nach dem Untergang der Falzziegelwerke haben die Bewohner Arbeitsplätze in den nahe gelegenen Städten Karlsruhe, Wörth und Germersheim gefunden. Die Gemeinde besitzt u. a. wegen ihrer besonders verkehrsgünstigen Lage in der Nähe der A65 eine hohe Attraktivität. Durch den Stadtbahnanschluss im Jahr 2010 ist Jockgrim noch leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Vielen Dank an die Verbandsgemeinde Jockgrim (Frau Martina Jochem) für den Eintrag.
Webllinks:
www.jockgrim.de Internetpräsenz der Ortsgemeinde
www.tourismus-vg-jockgrim.de Tourismus- und Freizeitseite
www.vg-jockgrim.de Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Jockgrim


