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Naturliebhaber trifft Feinschmecker
Der Name Neupotz kommt vom lateinischen "puteus", d.h. Pfütze, Sumpfland. Nach einem Dammbau im Jahr 1532 wurden beim alljährlichen Hochwasser durch die Fluten die Gestade des Fischerdörfchens „Potz“ weggerissen. So entstand im Jahr 1535 in sicherer Entfernung vom Rhein das neue Potz, das heutige Neupotz
Neupotz ist ein ehemaliges Fischer- und Korbmacherdorf mit ländlichem Flair. Ein besonders reizender Brauch in Neupotz: jedem Neugeborenen wird ein landschaftstypisches Obstbäumchen auf einer Streuobstwiese der Gemeinde gewidmet. Der Erholungswert in Neupotz ist groß Malerische Altrheinlandschaften und urwüchsige Auwälder bieten ideale Bedingungen zur Erkundung der Flora und Fauna.
In den 80er Jahren wurde bei der Kiesgewinnung in Neupotz der größte römische Hortfund Europas ans Tageslicht befördert. Zu dem sogenannten „Barbarenschatz“ gehören über 1.000 Stücke aus Silber, Bronze, Messing und Eisen mit einem Gewicht von insgesamt mehr als 700 kg.
Neupotz hat rund 1.900 Einwohner und ist überregional für seine Gastronomie bekannt. Insbesondere die leckeren Fischspezialitäten sind ein Muss für Genießer und Feinschmecker. Nur noch ein kleiner Teil der heutigen Bevölkerung lebt noch von der Landwirtschaft. In Neupotz hat sich mehr und mehr der Wandel von der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer Wohngemeinde vollzogen. Auch in Neupotz finden die Menschen ihre Arbeitsplätze in der nahegelegenen Industrie in Wörth, Karlsruhe oder Germersheim.
In Neupotz entsteht ein Polder von 420 ha mit einem Fassungsvermögen von 16 Mil. m³. In diesem Zusammenhang ist Neupotz Pilot-Gemeinde des Landes Rheinland-Pfalz für das Projekt. In Neupotz wird in diesem Zusammenhang ein Rheinauen- und Hochwasserschutzinformationszentrum entstehen. Hier kann man sich über die besonderen geologischen Bedingungen des Lebens am Rhein informieren.
www.tourismus-vg-jockgrim.de
www.neupotz.de
Leben am Strom
www.barbarenschatz.de
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