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| Alsenbrück-Langmeil |
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Alsenbrück-Langmeil, ein kleines Straßendorf mit ca. 1,6 km Länge, setzt sich zusammen aus verschiedenen Ortsteilen: Alsenbrück, Langmeil, Neubaugebiet, Sattelhof, Wäschbacherhof, Ziegelhütte, Industriepark und Bahnhof. Der Ortsteil ist mit über 900 Einwohnern die größte Eingemeindung von Winnweiler (Eingemeindung im Jahr 1979). Das Dorf besteht seit dem Jahr 987 und ist - wie der Name schon sagt - aufgrund eines Brückenschlags über die Alsenz gegründet worden.
Die Lage an der ViaRegio bescherte damals schon der Region eine hohe Mobilität: Darum bietet der ältere Bahnhof in Langmeil die Möglichkeit, alle wichtigen Ziele zu erreichen: Mainz und Frankreich in einer halben Stunde, Kaiserslautern viel schneller. Auch wichtig ist die Verbindung nach Wissembourg (Weissenburg) in Frankreich, die historisch von hoher Bedeutung ist. In unserer ländlichen Gegend, haben wir alle Bereiche des täglichen Lebens. In unserem Ort existiert eine Pizzeria, eine kleine Gaststätte, eine Mühle (jetzt das Lager der Raiffeisen) und noch ein nutzbares Backhaus. Die evangelische Kirche in Alsenbrück ist erbaut im Jahre 1763. Die Bauart ist bedeutend, vereint sie doch verschiedene Stilrichtungen und Besonderheiten. Eine Abhandlung ist in Vorbereitung. Für die Freizeitaktivitäten rund um den Donnersberg und Alsenbrück-Langmeil gibt es zahlreiche Wanderwege, darunter den berühmten Jakobsweg und den Bauernpfad mit Besichtigungsmöglichkeiten. In der Umgebung laden die Bergwerke in Imsbach, das Keltendorf in Steinbach und unsere Schmiede zu einem Besuch ein. In Münchweler befindet sich das Rundfunkmuseum. Und wer das alles schon gesehen hat - die Autobahnauffahrt ist nur wenige Minuten entfernt und bringt Einwohner und Urlauber schnell in die nur 30 Minuten entfernten Stadte: Mannheim, Mainz, Frankfurt und natürlich Kaiserslautern. Tagestouren in die Südpfalz oder nach Frankreich zeugen von einem idealen Urlaubsort und einem noch besseren Lebensmittelpunkt. Wie steht es auf der Seite der Gemeindeverwaltung von Winnweiler: "... eine große Mehrzweckhalle, jährliche Feste zur Kerwe, Fasching, die Maifeier und die Weihnachtsfeier, ruhige Wohngebiete und ein friedliches Zusammenleben der Einheimischen sowie Gastfreundschaft und internationale Kontakte sprechen für kulturellen Genuss." Um Alsenbrück-Langmeil ranken sich viele Geschichten; über die damaligen Kurfürsten, Geschichten der Alsenz und von Napoleon. Es gibt Hinweise darauf, dass Alsenbrück in der Nachbarschaft des Sattlerhofes, einem fränkischen Königshof, im 6. oder 7. Jahrhundert entstand. Schon damals war hier die Kreuzung weitreichender Ost-West / Nord-Süd Strassen ein Punkt, an dem reger Handel betrieben werden konnte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Alesencen, wie Alsenbrück damals noch hieß, ca. 987 n.Chr.. Aber auch in dieser Zeit gab die Alsenz (Alesence) den Namen für unsere Gemeinde. Im 13. Jh. regierten in unserer Region die Kürfürsten von der Pfalz (damals hießen sie noch Pfalzgrafen), die uns in den Besitz des Klosters Otterberg gaben. Die Vogtei wurde allerdings von niederadligen Lehnsherren "regiert", in unserm Gebiet den Herren von Flersheim (Flörsheim). Im Jahre 1979 wurde die Gemeinde Alsenbrück-Langmeil von Winnweiler eingemeindet. Uznamen Wie viele Örtchen in RheinlandPfalz so haben auch Alsenbrück uns Langmeil sogenannte Eigennamen. Die "Wammes" waren die Vornehmen Leute der Umgebung. Man sagt Ihnen nach, sie seien immer in ihren festlichen Gaderoben auf die Strasse gegangen. Dies soll auch der Grund gewesen sein, warum Napoleon lieber hier Rast gemacht hat und nicht in Winnweiler. Der jetzige Name rührt von dem weiten Weg her, den ein Reiter oder Reisender vom letzten größeren Ort auf der Reise nach Frankreich urücklegen musste. Eine ganz lange Meile war es, bis man sich hier auf einem runden Stein mit eingemeisseltem "L" niederlassen konnte. dieser Meilenstein ziert heute noch das Wappen der Langmeiler. Nicht so gut weg kommen da die "Newwwelkappen", denn angeblich wurde in Alsenbrück der Nebel erfunden und hergestellt. Nur die Kirchturmspitze lässt sich von der Ferne aus sehen. Das Wappen ziert allerdings die dreibögige Brücke und das Wappentier mit der Nuss. Die Namensgebenden Erlen (Alsen) sind nicht im Wappen integriert
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