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Grumbeer-Klöße (Kartoffelklöße) aus der Pfalz |
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Die Kartoffel wird sowohl im Hunsrück als auch in der Pfalz verbreitet als Grumbeere bezeichnet. Die Herkunft des Wortes leitet sich von „Grund-Beere“ ab und darf nicht, wie man zunächst vermuten könnte, mit dem Wort „krumm“ in Verbindung gebracht werden. Ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Südamerika importiert und zunächst nur als Zierpflanze genutzt, hat sie bis heute ihren festen Platz in der pfälzischen Küche. Die Kartoffel ist Bestandteil vieler bekannter pfälzischer Gerichte. Neben Saumagen und Grumbeersupp gehört auch das Rezept der pfälzischen Kartoffelklöße, das erst in der Nachkriegszeit seine Verbreitung fand, zur regionalen Küche.
Zutaten (für 2 Personen):
500g Kartoffeln
1 Ei
1 altes Brötchen
250 ml Milch
10g Butter oder Margarine
50g gewürfeltes Dörrflerisch oder Speck
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer und Majoran (zum Würzen; nach Belieben)
Das Brötchen zuerst aufbröseln und in eine Schüssel geben. Die Milch und das Ei gemeinsam verrühren und über das Brötchen gießen.
Die Kartoffeln schälen und nachfolgend reiben. Die Kartoffelmasse in eine Schüssel geben.
Die Zwiebeln gemeinsam mit der Butter und dem Dörrflerisch in einer Pfanne goldgelb anbraten und in die Schüssel mit den geriebenen Kartoffel geben. Nachfolgend die aufgeweichte Brötchenmasse in den die Kartoffelmasse geben. Die Masse gemeinsam mit den Gewürzen zu einem Teig verrühren. Aus dem Teig Klöße formen und in einen Topf mit siedendem Salzwasser geben. Die Klöße sind, je nach Größe, nach etwa 20 Minuten gar.
Zu dem Gericht passt frischer Feldsalat.
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