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| Erlebnisbericht und Kurzinfo über den Donnersberg |
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Nach dem reichhaltigen Weihnachtsessen hat es uns am zweiten Weihnachtsfeiertag hinausgezogen an die frische Luft, und dies nicht nur, um unsere überflüssigen Kalorien abzubauen. Schon am Morgen strahlte eine herrliche Sonne über den glasklaren, tiefblauen Winterhimmel und ein kräftiger Wind unterstützte die winterliche Kälte. Wie konnten wir da zu Hause bleiben? Außerdem hatten wir noch eine andere Mission. Unser heutiges Ziel war der Donnersberg. Immer wieder bin ich fasziniert von diesem sozusagen "stecken gebliebenen Vulkan", der vor Millionen von Jahren entstanden ist. Der Donnersberg, ein Sagen umwobener Berg mit tief eingeschnittenen Tälern, interessanten Felsformationen und besonderem Gestein, das für uns Pfälzer, die wir den Sandstein gewohnt sind, zum genaueren Hinschauen und Nachforschen anregt. In den wärmeren Monaten erfährt man bei einem Besuch der "Weißen Grube" bei Imsbach mehr darüber. Im Winter finden die Fledermäuse in dem Besucherbergwerk ihren Unterschlupf. Auch ein Besuch des Bergbaumuseums in Imsbach ist lohnenswert. Verschiedene Burgruinen gilt es zu entdecken, darunter echte Raubritterburgen. Wenn man die Sagen und Legenden nachliest, fliegt die Fantasie hoch. Silberne Treppen, Schätze in den Kellergewölben, weiße Frauen, Berggeister und Blutnelken... Und dann - ganz besonders zu erwähnen - : Der Donnersberg war schon zu Urzeiten von den Kelten besiedelt. Die Kelten, das erste namentlich benannte "Volk" nördlich der Alpen... Noch heute kann man den 8,5 km langen Keltenwall auf der Spitze des Berges bewundern und sich bei Steinbach im Keltengarten und Keltendorf näher über unsere frühen Vorfahren informieren. Wir hatten aber anderes vor: Nach einer Stippvisite bei einer alten Einsiedlerklause begann der Aufstieg zum Beutelfels und dem "Eisernen Ritter", weiter hinauf zur Burgruine Hohenfels. "Wo könnte man hier einen Schatz verstecken?" Wir wurden bald fündig, setzten den Spaten an und vergruben die Schatztruhe. Die Kinder und Erwachsenen, die in diesem Jahr Silvester in der Jugendherberge Steinbach verbringen, werden hoffentlich ihren Spaß beim Ausgraben haben! |